Balver Jugendzentrum

Fazit der Ferienspiele

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Kickertisch der Volksbank

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Renovierungs Projekt BJZ-RWE

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Interview der Woche

Christian Wulf, neuer Jugendzentrumsleiter ab 01.08.2014.


Er ist ein Schützenbruder mit Herzblut, spielt Bariton beim Musikverein Balve und spricht die Sprache der Jugend: Der ehemalige Balver Schützenkönig Christian Wulf übernimmt ab dem 1. August die Stelle des Jugendleiters im Balver Jugendzentrum (BJZ). Erfahrungen im Umgang mit Jugendlichen hat der 23-jährige bereits gesammelt. Nach seinem Realschulabschluss erwarb er das Fachabitur und studierte Soziales und Gesundheitswesen am Berufskolleg Menden. Im Februar 2013 schloss er sein Studium mit dem Bachelor ab. Zuletzt war Christian Wulf als Sozialarbeiter mit dem Schwerpunkt „aufsuchende Jugendarbeit“ (Streetworker) in Neuenrade tätig. Das Balver Jugendzentrum ist ihm längst bekannt, wie er im Interview der Woche verrät.

Frage: Wie war Ihre Reaktion, als Sie erfahren haben, dass Ihre Bewerbung als Jugendleiter erfolgreich war?

Christian Wulf: Ich habe mich natürlich gefreut, dass mir solch ein Vertrauensvorschuss gegeben wird. Ich weiß auch, dass das Amt des Jugendleiters eine Herausforderung sein wird, der ich mich aber gerne stellen möchte.

Kennen Sie das Balver Jugendzen­trum?

Ja. Ich habe von 2006 bis 2010 regelmäßig im Jugendzentrum mitgearbeitet, Thekendienst geleistet, die beliebten Ferienspiele unterstützt und selbst auch meine Freizeit dort verbracht. Sprich: Das Jugendzen­trum ist mir nicht fremd. Ich werde versuchen, mich schnell einzuarbeiten.

Was sind Ihre Ziele?

Ich möchte gerne den Besucherstamm, den mein Vorgänger Christian Croce über viele Jahre aufgebaut hat, erhalten. Dafür ist es wichtig, das Vertrauen der Jugendlichen zu gewinnen. Das klappt nicht von heute auf morgen, aber über einen gewissen Zeitraum, vielleicht ein, vielleicht zwei Monate, sollte das gelingen.

Wie können Sie das Vertrauen der Jugendlichen gewinnen?

In dem ich ein offenes Ohr für sie habe, ihnen Verständnis gegenüber bringe und mich auf ihre Sorgen und Probleme einlasse. Als Jugendleiter ist es wichtig, den jungen Menschen ganz offen zu begegnen, sich für sie und ihre Themen zu interessieren, um auf die Lebenswelt der Jugend eingehen zu können. Das können Gespräche über Fußball sein, aber auch über Probleme im Elternhaus, in der Schule oder bei Bewerbungsgesprächen. Habe ich mich eingearbeitet, möchte ich gerne auch eine eigene Note setzen.

Wie sieht Ihre eigene Note aus?

Für genaue Pläne ist es noch zu früh. Aber in Neuenrade gibt es ein Mal im Jahr eine Zukunftswerkstatt. Dann setzt sich die Politik mit den Jugendlichen an einen Tisch und trägt zusammen, was die Stadt tun kann, um für Jugendliche spannend zu bleiben. So ist zum Beispiel eine Skaterbahn erneuert worden. Das finde ich gut. Ich wünsche mir eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Balve. Das Zusammenspiel mit der Politik ist sehr wichtig, ebenso wie mit Schulen.

Arbeiten Sie mit den Balver Schulen zusammen?

Ich werde Gespräche mit der Real- und Hauptschule, den Schulsozialarbeitern, aber auch mit der Evangelischen Kirche suchen, mit der das BJZ das Kinderkino gemeinsam organisiert. Gute Jugendarbeit zeichnet sich nicht durch das Wirken einer Institution, sondern das Mitein­ander vieler Institutionen aus.

Ihr Vorgänger Christian Croce berichtete, das Inventar im Jugendzentrum sei modern. Ist dem so?

Das Mobiliar ist auf dem neuesten Stand, absolut auf einem Top-Niveau. Da gibt es nichts zu klagen.

Bleiben die aktuellen Öffnungszeiten bestehen?

Ja. Vielleicht lassen sich die Öffnungszeiten an Wochenenden noch flexibler gestalten, je nachdem, wie der Bedarf dafür ist. Wichtig ist – nicht nur in diesem Zusammenhang – natürlich auch die Mitarbeit ehrenamtlicher Kräfte. Ein gutes Team ist der Schlüssel für gute Jugendarbeit.

Alexander Bange


Quelle:

Christian Wulf will eine eigene Note setzen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/balve/christian-wulf-will-eine-eigene-note-setzen-id9630934.html#plx1887189561



Andrea Henze: „Einmal Kinderkino in der Balver Höhle veranstalten“

Andrea Henze: „Einmal Kinderkino in der Balver Höhle veranstalten“ 

Balve. Das Balver Kinderkino ist auch zehn Jahre nach dem Start ein Renner unter den Sechs- bis Zehnjährigen der Hönnestadt. Zum Geburtstag gab es für alle Besucher nach dem Film „Knerten in der Klemme“ Kakao und Kuchen.

Bürgermeister Hubertus Mühling hatte einen Scheck zur Unterstützung der Arbeit als Geschenk mitgebracht.

Das Veranstalterteam vom Balver Jugendzentrum, Jugendtreff Evangelisches Gemeindehaus und Märkischem Kreis zog eine zufriedene Zwischenbilanz. „Wir machen das gerne, weil es in Balve kein Kino gibt“, erklärte Andrea Henze vom Jugendamt des Märkischen Kreises. „Und es gibt viele Kinder, die sich jeden Monat auf das Filmerlebnis freuen. Wir bemühen uns, eine gute Mischung aus Publikumsrennern und besonderen Filmen zu zeigen.“

Bei der Premiere vor zehn Jahren hatte das Balver Kinderkino Modellcharakter, weil hier nicht nur Filme für Kinder gezeigt wurden, sondern die Kinder auch an der Organisation und Durchführung der Veranstaltungen beteiligt wurden. „Es gab damals sogar einen Aufsatz in einer bundesweiten Fachzeitschrift über unser Kino-Modell in Balve“, erinnert sich Rudolf Rath nicht ohne Stolz. In den vergangenen Jahren hat das Interesse von Jugendlichen an der Mitarbeit im Kinderkino-Team zwar nachgelassen, die Organisatoren hoffen aber, dass sich das wieder ändert. Auch erwachsene Helfer werden ständig gesucht, denn beim Balver Kinderkino gibt es nicht nur interessante Filme auf großer Leinwand. Wie im richtigen Kino werden auch Popcorn, Süßigkeiten und Limo verkauft.

Zur Geburtstagsvorstellung waren rund 70 Kinder ins Evangelische Gemeindehaus gekommen. Mit dieser Besucherzahl waren die Verantwortlichen sehr zufrieden. Jugendzentrum-Leiter Christian Croce erläuterte: „Die Zahlen schwanken stark. Wir hatten schon 130 Kinder hier, es waren aber auch schon einmal nur 15. Im Sommer ist das Interesse einfach schwächer.“
Veranstalter kommen ins Grübeln

Ob es das Balver Kinderkino auch in weiteren zehn Jahren noch geben wird, ließen die Verantwortlichen offen. „Wir hatten ja bei der Premiere auch nicht geglaubt, dass wir das zehn Jahre lang anbieten können“, erklärte Rudolf Rath. „So lange entsprechendes Interesse der Kinder daran vorhanden ist, machen wir aber bestimmt nicht Schluss“, sagte Andrea Henze. „Das hoffen wir auch“, ergänzte Christian Croce. „Aber wenn zwei, drei Monate hintereinander nur 20 oder 30 Kinder kommen, kann man schon ins Grübeln kommen.“

Wer Geburtstag hat, darf sich etwas wünschen. Das Team vom Kinderkino muss nicht lange überlegen. „Einmal das Kinderkino in der Balver Höhle veranstalten. Das wäre etwas“, verrät Andrea Henze vom Märkischen Kreis.

Marcus Bottin

Quelle:
http://www.derwesten.de/staedte/balve/andrea-henze-einmal-kinderkino-in-der-balver-hoehle-veranstalten-id9011801.html#plx55524948


 "Mädchen-Fahrt"

Am vergangenen Wochenende (7. bis 9. September 2012) veranstaltete das Balver Jugendzentrum gemeinsam mit der ev. Gemeinde Balve eine Fahrt für Mädchen zum Thema "Selbstbehauptung". Als Domizil diente die Paul-Berge-Hütte in Plettenberg-Ohle.

Die Mädchen durften mit entsprechend ausgebildeten Fachkräften vom Kreisjugendamt und der ev. Kirche an den Workshops "Gefahren im Internet" und "Selbstbehauptung" teilnehmen. Das Thema "Chatten" und soziale Netzwerke wurden dabei genauer bearbeitet. Eine wichtige Rolle spielten hierbei die eigenen Erfahrungen. So konnten eigene Erlebnisse ausgetauscht und gemeinsam erörtert werden. Neben der Hervorhebung eigener Stärken bekamen die Mädchen die Möglichkeit ihre Persönlichkeit durch verschiedene Übungen zu stärken und sich selbst in einer positiven Weise darzustellen.

Neben den zahlreichen Veranstaltungspunkten blieb der Spaß natürlich nicht aus. So stand das Thema "Wellness" weit oben auf der Wunschliste. Es wurden Fingernägel lackiert, Gesichtsmasken ausprobiert und in entspannter Runde geredet, Probleme und Sorgen ausgetauscht. Die Mädchen lernten Techniken zur Entspannung kennen und konnten wohl erholt eine spannende Nachtwanderung antreten.

"Wir würden gerne noch eine Woche hier bleiben", war die Resonanz des Wochenendes und lässt auf weitere Fahrten hoffen.

Wandschmuck im Jugendzentrum als

Spiegel der Lebenswelt 

Balve. Genau so strahlend wie die Farbe an den Wänden präsentierte sich der Leiter des Balver Jugendzentrums, Christian Croce, nachdem der Kunst-Kursus der 7. Klasse der Städtischen Realschule Balve dem Sport- und Tanzraum ein völlig neues Aussehen verliehen hatte.

Die unansehnlichen Wände im Sport- und Tanzraum brachten Christian Croce auf den Gedanken: „Es wäre schön, wenn die Schülerinnen und Schüler der Realschule Balve mit Farbe und Pinsel für neuen Glanz sorgen würden.“ Dies ließen sich der Kunst-Kursus und Lehrerin Stephanie Babel nicht zweimal sagen. Begeistert von der Idee, außerhalb der Realschule aktiv zu werden, stand erst einmal im Unterricht der Wettbewerb über die Farbgestaltung auf der Agenda.

Es ging den jungen Leuten, die sich mit Feuereifer an das Projekt Sport- und Tanzraum im Balver Jugendzentrum heran machten, aber nicht nur um die Farben, sondern auch um das Thema. Nach reiflicher Überlegung kamen die Schülerinnen und Schüler zu dem Schluss: „Wir bringen unsere Gefühle in englischen Wörtern an die Wände. “

Nachdem dies geschehen war und die jungen Künstler die Pinsel aus der Hand gelegt hatten, blickte BJZ-Leiter Christian Croce auf die Wände und lobte: „Ich bin total begeistert darüber, wie gut die Jugendlichen das gemacht haben. Diese Sprüche spiegeln ihre Lebenswelt wider. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei den Schülerinnen und Schülern der Städtischen Realschule Balve, die durch solche Aktionen stärker an unser Balver Jugendzentrum herangeführt werden sollen.“

Die Idee von Christian Croce, die bei Lehrerin Stephanie Babel sofort auf offene Ohren gestoßen war, trägt bereits erste Früchte. Denn einige junge Leute, die das BJZ bisher nicht kannten, wollen nach getaner Arbeit weiterhin ins Jugendzentrum kommen.

„Es ist doch schön, wenn wir sagen können: Das haben wir so gestaltet“, sagen Jana und ihre Klassenkameraden und werfen noch einmal kurz einen Blick in den Rückspiegel: „Diese Aktion hat uns viel Spaß bereitet, weil wir als Team aufgetreten sind. Wir haben alles gemeinsam gemacht, vom Aussuchen der Farbe bis zum Anstrich. Dass es so schön geworden ist, darauf sind wir natürlich stolz. Etwas angeben ist doch cool. Zudem bekommen wir nicht sehr oft ein Angebot, außerhalb der Schule als Kunst-Kursus aktiv zu werden“, sagen Jana und Co., denen vor allem die riesige Spiegelwand im Sport- und Tanzraum des Balver Jugendzentrums gefallen hat.

Von Richard Elmerhaus

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/balve/wandschmuck-im-jugendzentrum-als-spiegel-der-lebenswelt-id6782922.html am 19.06.2012 um 17:52 Uhr

Stöbertag

Viertklässler aller Grundschulen fiebern Stöbertag entgegen

Balve.Zuschauen, ausprobieren, Löcher in den Bauch fragen und die Nase reinstecken - all das können 135 Grundschulkinder am 10. Mai. Dann schickt die Stadt Balve die Viertklässler aller vier Grundschulen in heimische Firmen, Betriebe und Institutionen.

An der fünften Auflage des Balver Stöbertags beteiligen sich 46 Stöberstellen – von der Pizzeria über Apotheken, Autohäuser, Bauernhöfe und Industriebetriebe bis hin zu Feuerwehr und Hallenbad. Die 46 Stöberstellen wurden auf zehn Kategorien aufgeteilt, aus denen sich die Grundschüler zwei Wunschkategorien aussuchen können. Wer am 10. Mai wohin zum Stöbern darf, wird ausgelost.

Die Kinder erfahren ihre Stöberstelle erst am Veranstaltungstag. Dann treffen sich alle Teilnehmer um 9.15 Uhr im katholischen Pfarrheim Balve. Dort gibt es auch Pizza für alle zum Mittagessen. Anschließend bittet das Balver Jugendzentrum bis 14.30 Uhr zur Spiel-Olympiade.

Die meisten Stöberstellen hatten bereits in den vergangenen Jahren Besuch von Schülern. Fünf sind aber auch neu dabei. Neben dem Zahnärztlichen Dienst des Märkischen Kreises, der zwei Schüler mit zu einer Prophylaxe-Aktion in einen Kindergarten nimmt, ist es auch für den Bauernhof Schulte, die Firma Team-Portal, die Pizzeria Da Piccolo und Roses Blumenscheune eine echte Premiere.

„Für die Kinder ist das aufregend und wunderschön“, weiß Karina Baranski, Jugendpflegerin beim Märkischen Kreis, die Stöbertage in verschiedenen Kommunen begleitet. „Es kommt oft vor, dass Kinder zu spät zum Mittagessen kommen, weil sie zum Beispiel beim Schreiner noch irgendwas ganz dringend hobeln mussten.“

Hauptorganisatorin Anette Meller freut sich riesig, dass sich genügend Stöberstellen für alle 135 Kinder gefunden haben: „Dafür danken wir allen Beteiligten. Beim Stöbertag können Kinder an der Erwachsenenwelt teilhaben. Das ist für Schülerinnen und Schüler ein tolles Erlebnis.“

Marcus Bottin

18.04.2012 | 17:43 Uhr

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/balve/viertklaessler-aller-grundschulen-fiebern-stoebertag-entgegen-id6567955.html

Kontinuität und Struktur im BJZ

Balve.(ST) Struktur und Kontinuität sind zwei Dinge, nach denen sich Fachbereichsleiter Reinhard Schmidt für das Balver Jugendzentrum sehnt. Mit Leiter Christian Croce, der seit Oktober 2011 Chef im BJZ ist, scheint dies nun zu gelingen.

Personell ist nichts mehr wie es war in der ehemaligen Winterschule: Mit Erzieher Michael Barnowski und Gruppenleiterin Jasmin Singör teilen sich zwei qualifizierte Mitarbeiter eine halbe Stelle. Mats Mühle, der im Jugendzentrum seinen Bundesfreiwilligendienst absolviert, unterstützt das Team zusätzlich. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Croce, der in seinen ersten Monaten einiges umgekrempelt hat.

In erster Linie arbeitet er daran, Kooperationen zum Wohle des Jugendzentrums in der Hönnestadt einzugehen. „Wir werden im Altenpflegeheim präsent sein, zum Beispiel unser Tischtennisturnier dort im Foyer abhalten. Außerdem werden wir mit den Bewohnern spazieren gehen“, erläutert Croce, der auch offensiv an die Haupt- und die Realschule herantritt. Nicht zuletzt findet ein reger Austausch mit der Schulsozialpädagogin statt.

Das alles hat vornehmlich den Sinn, dass das BJZ besser frequentiert wird. „Seit Oktober hatten wir 2 200 Besucher – vorwiegend aus Balve, aber auch aus Menden und Neuenrade kommen einige Stammgäste zu uns“, sagt Christian Croce.

Neben dem Standardprogramm zwischen Ferienspielen, Basteln und Ausflügen, bietet das Jugendzentrum auch ein gewisses Maß an Lebenshilfe. „Wir helfen bei Bewerbungen, beraten in Notlagen und begleiten die jungen Menschen bei Amtsgängen oder wenn sie zur Drogenberatung müssen“, erzählt der BJZ-Chef.

Zudem wird es durch eine Kooperation mit einer heimischen Band demnächst diverse Konzerte sowie Musikworkshops für die Besucher im Jugendzentrum geben.

Die Grundlage für stabilere Strukturen und mehr Kontinuität scheint also gegeben.

Stefan Scherer

19.03.2012 | 13:54 Uhr

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/balve/kontinuitaet-und-struktur-im-bjz-id6475064.html

Adventsbasteln

WEIHNACHTSBASTELN

Im Balver Jugendzentrum bietet das BJZ gemeinsam mit dem Balver Jugendkeller für Mädchen und Jungen zwischen 5 und 11 Jahren am 3. Dezember einen Workshop an. Es werden kleine Kunstwerke für die Weihnachtszeit erstellt. Der Workshop beginnt um 11:00 Uhr und dauert ca. 4 Stunden. Infos erhalten Sie unter (02375) 4747 bei den Mitarbeitern des Jugendzentrums zwischen 16:00 Uhr und 21:00 Uhr von Montag bis Freitag. Der Kostenbeitrag beträgt 2,50 Euro. Es ist eine vorherige telefonische oder persönliche Anmeldung erforderlich. Anmeldeschluss ist für den Workshop der 30. November.

Jugendzentrum - Viele Pläne für das BJZ

Balve. Seit knapp zwei Monaten leitet der Diplom-Sozialpädagoge Christian Croce das Balver Jugendzentrum (BJZ). Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fördervereins für Jugendhilfe zog der 30-Jährige ein erstes Fazit und sprach über Zukunftsvisionen.

Am 1. Oktober übernahm Christian Croce die Leitung der Einrichtung, die wegen personeller Engpässe zuvor einige Wochen geschlossen war. Es sei schön, wieder im Sauerland zu sein, berichtet der gebürtige Langenholthausener. Nach seinem Studium in ­Hildesheim und verschiedenen beruflichen Stationen kehrte er nun mit seiner Frau zurück.

Erfahrungen in der Jugendarbeit sammelte er unter anderen als Berufsbegleiter an Hauptschulen. „In Hildesheim habe ich nach dem Studium in einer Wohngruppe für schwer erziehbare Jugendliche gearbeitet.“ Trotz der eineinhalb Planstellen im BJZ startete Christian Croce alleine. „Mittlerweile ist die halbe Stelle mit zwei Personen besetzt worden“, berichtet er. So unterstützen ihn als Mitarbeiter der Erzieher Michael Baranowski und die Gruppenleiterin Jasmin Singör. Zudem freue sich das Team über die baldige Unterstützung eines Bundesfreiwilligendienstlers der Stadt Balve.

Einen positiven Synergieeffekt habe auch die Zusammenarbeit mit dem evangelischen Jugendtreff. Dadurch, dass Michael Baranowski auch dort tätig sei, würden die Jugend­lichen pendeln und beide Einrichtungen nutzen, erzählt Croce. „Insgesamt hat sich alles in kurzer Zeit gut entwickelt“, so sein Fazit. „Die Öffnungszeiten haben wir an den Bedarf der Jugendlichen angepasst, öffnen eine Stunde später und haben so abends länger auf.“ Montags, dienstags, mittwochs und freitags können Jugendliche die Angebote von 16 bis 21 Uhr nutzen, donnerstags von 17 bis 21 Uhr und samstags von 15 bis 18 Uhr.

Er forciert auch die geschlechterspezifische Arbeit. Donnerstags „gehört“ das BJZ den Mädchen. Neben dem Mädchencafé soll nun auch die Jungenarbeit weiter in den Fokus rücken. Neben der Fortführung bestehender Aktivitäten und Angebote, wolle er im Rahmen des Budgets weitere Ideen umsetzen. „Wir planen die Umgestaltung der Räumlichkeiten und möchten sie auch anderen Gruppen schmackhaft machen. Die Tanzgruppe, die vergrault wurde, konnten wir zurückgewinnen.“ Eine Freizeit soll in die Ferienspiele eingebunden werden, um auch älteren Jugendlichen etwas zu bieten. Vorgesehen ist noch vor dem Sommerferien eine mehrtägige Fahrt in die niederländische Partnergemeinde Heerde.

„Die Planung für 2012 ist eine große Herausforderung. Ich habe einen großen Zettel mit vielen Ideen“, sagt Christian Croce zuversichtlich.

Uta Baumeister

Quelle: Westfalenpost vom 24.11.2011